Anne-Sophie Hergert

Vive l'échange franco-allemand! Im Rahmen der Gedenkfeier des hundertjährigen Waffenstillstands wird die Wichtigkeit der deutsch-französischen Freundschaft wieder in Erinnerung gerufen. Auch dieses Jahr konnten wir zu unserer großen Freude einen Austausch organisieren und somit einen Beitrag leisten: Vom 13. bis 20. Oktober waren 22 französische AustauschschülerInnen bei uns zu Gast.

Die Aufregung war groß, als wir auf die Ankunft des Busses warteten. Nach der Ankunft wurden die Binômes zugeteilt und alle wichtigen Infos für die anstehende Woche mitgeteilt. Einige standen vorab schon in einem regen Austausch und freuten sich nun endlich ihren/seinen PartnerIn zu sehen, andere nahmen den Sonntag in der Gastfamilie wahr, um den oder die andere kennenzulernen.
Am Montag wagten sie den Sprung ins deutsche Schulsystem: kürzere Unterrichtsstunden, andere Lehrmethoden und vor allem eine andere Sprache erwartete sie in den Klassenräumen. Die Gäste unterhielten sich angeregt über Unterschiede und Gemeinsamkeiten auf dem Weg hinunter in die Kirchberger Altstadt, wo die anschließende Rallye stattfand. Während der zweiten Tageshälfte konnten sich alle in der Sporthalle austoben. Beim Sportnachmittag konnte man in viele strahlende Gesichter schauen. Die Rückmeldungen kamen von allen Seiten positiv und überschwänglich. Am Dienstag fuhren wir gemeinsam ins Mercedes-Benz-Museum nach Stuttgart. Ein Klassiker auf unserem Programm, der sich jedes Jahr bewährt: Wer nicht schon im Museumsshop alle Mitbringsel für Familie und Freunde gekauft hatte (Deutschland → Auto:) ), holte dies auf dem Rückweg bei einem Zwischenstopp in Schwäbisch Hall nach. Den Hospitationen am Mittwoch ging eine Singstunde voraus und den Nachmittag verbrachten die französischen SchülerInnen in ihren Gastfamilien. Am Donnerstag unternahmen wir einen Ausflug nach Würzburg, unter anderem in die prächtige Residenz. Nach einer Wanderung der französischen SchülerInnen am Freitag verbrachte die gesamte Gruppe einen Nachmittag im Schenkenseebad.
Die Verabschiedung der Gäste fiel einigen nicht leicht. Manche umarmten sich gar mehrmals und sprachen Grüße an die Familie aus. Alle fiebern dem Gegenbesuch im Frühjahr entgegen.

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