Adam Cloer

Internationalität sieht und hört man jeden Tag an der Schloss-Schule Kirchberg durch die Vielzahl an internationalen Schülern aus verschiedensten Ländern und gehört damit zum Alltag der Schule. Allerdings gibt es auch mindestens einmal im Jahr bei dem besonderen Marché Essen Länder wie beispielsweise China, Russland oder Ägypten auch zum Schmecken, Riechen und Fühlen. So wird die Internationalität in Kirchberg mit allen fünf Sinnen erlebt.
So wurden Anfang Mai Rezepte mit ländertypischen Gerichten von Schülern und Lehrern mit Zutaten teilweise direkt aus dem Heimatland selbst zubereitet. So durften alle zum Beispiel Murgh ba aloo, eine persische Spezialität mit Huhn und Pflaumen über Reis probieren und gleichzeitig erfahren, was es normalerweise zum Abendessen in China gibt (nämlich nicht das, was immer beim chinesischen Restaurant in Deutschland zu finden ist!).
Dieser jährliche Anlass erlaubt ausländischen Schülern „eine stolze Repräsentation und schönes Teilen ihrer eigenen Kultur,“ so Englisch- und Französischlehrerin Anja Sturm, die viele Stunden in der Küche mit den internationalen und deutschen Schülern zusammen gekocht hat. Sie berichtet weiter, dass sie „nicht nur beim Kochen auf ein gemeinsames Ziel, nämlich die Speisen, hinarbeiteten, sondern auch Momente fanden, gemeinsam zu lachen, mehr über die jeweilige Kultur zu erfahren und Stereotypen kritisch unter die Lupe zu nehmen.“ Solche Momente an der Schloss-Schule Kirchberg beschreiben die gelebte Internationalität, der Schüler hier jeden Tag begegnen.

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