Laura Marie Büchse, Klasse 11

Am Montagmorgen begann die Reise. Es ging nach Italien, genauer gesagt in die Lagunenstadt Venedig. Alle standen groß bepackt am Bahnhof in Crailsheim und wir warteten ungeduldig auf den Zug der, wie nicht anders zu erwarten gewesen war, Verspätung hatte. Als die Bahn langsam einfuhr, sprangen alle auf, stiegen ein und ließen sich auf die Sitze fallen. Eine Zugfahrt von zehn Stunden lag nun vor uns. Aber bis auf die anfängliche Verspätung lief alles glatt.

Die Zugfahrt überstanden rollten wir dann gegen 18 Uhr im Zug Richtung Venezia Santa Lucia über das Meer und man konnte schon die ersten Türme und Boote der Perle der Adria erahnen. Als wir ankamen standen wir nach dem Verlassen des Bahnhofes im Zentrum der Stadt. Wir nahmen nun ein Boot, das uns in Richtung des Campingplatzes brachte in dem wir in Bungalows schliefen. Auf dem Weg dorthin, konnten wir währenddessen entspannt die Altstadt Venedigs bewundern.

Die folgenden drei Tage waren im Kunstkurs gefüllt mit dem Besuch der Biennale, welche unter dem Motto „Viva arte Viva“ stand. Am ersten Tag besuchten wir den Giardini, eine der zwei Hauptkulissen der Kunstausstellung. Es handelt sich hierbei um ein riesiges Außengelände mit „Pavillons“ in dem jedes Land auf der Welt, welches sich für die Biennale angemeldet hat, ihre nationalen Künstler ausstellt. In den Länderpavillons hielten wir dann alle jeweils Referate und erfuhren dadurch auch die Intensionen der Künstler hinter ihren Ausstellungen, ihre Techniken und auch einiges über ihre Lebensgeschichte.

Nachdem wir den ersten Tag hinter uns hatten, gingen wir noch in die Stadt und schlenderten durch die Gassen und über die Brücken Venedigs. Überall konnte man in den Kanälen Gondeln entdecken. Es gab kleine Geschäfte und auch Restaurants aus denen es verführerisch nach italienischen Spezialitäten duftete. Die Leute saßen vor den Lokalen, redeten über den Tag und ließen den Abend gemütlich mit einem Glas Wein ausklingen.

Die Stadt war an sich wegen des strahlenden Sonnenscheins und der Urlaubssaison unglaublich voll und es war für uns schwierig sich durch das Gedränge hindurch zu schlängeln aber letztendlich kam doch noch jeder von uns wieder wohlbehalten aber müde am Ende des Tages am Campingplatz an. Viele gingen dann abends noch an den Strand, der nur 20 Minuten von unserem Campingplatz entfernt lag. Dort konnte man dann im warmen Wasser schwimmen gehen. Aber Achtung: Im Mittelmeer herrscht Quallengefahr. Diese Erkenntnis kam für viele von uns leider zu spät...

Mittwoch gingen wir dann ins Arsenale, auch ein Teil der Biennale. Hier sind die Länderpavillons aber, im Gegensatz zum Giardini, alle zusammen unter einem Dach.

Der Erdkundekurs schaute sich über die Tage lang sehr viele Teile der Stadt an. Vor allem die Problematik mit dem Tourismus wurde untersucht. Sie besichtigten außerdem wichtige Sehenswürdigkeiten und kartierten Teile Venedigs.

Am Donnerstagabend gingen wir dann noch zum Abschluss beide Kurse zusammen Pizza essen und anschließend mit unseren Fachlehrern Herr Nikel und Frau Lucht zum Strand und ließen die Kursfahrt Revue passieren bevor wir dann am nächsten morgen wieder den weiten Weg zurück antraten.


Das war...VENEDIG

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