Aus Schülersicht

Nach dem Erfolg beim Tag der Mathematik, wurden fünf Schülerinnen und Schüler der Schloss-Schule Kirchberg vom Deutschen Zentrum für Mathematik zur Mathematik Modellierungswoche in Fuldatal eingeladen.

Insgesamt 40 mathematisch begabte Schüler(innen) aus ganz Deutschland arbeiteten hier eine Woche lang mit Mathematiklehramtsstudenten, in sieben Gruppen, unter der Betreuung von Mathematikern und Professoren zusammen, um praktische Probleme aus verschiedensten Fachbereichen zu lösen.

Die folgenden Probleme wurden am ersten Abend vorgestellt: Dammbau, Hängebrücken Konstruktion, Flugroutenberechnung, Techniken im Skifliegen, Erdbebenprognose Reißverschlussverfahren im Straßenverkehr und Laserschneiden. Die Schüler durften auf einem Wahlzettel sich ihr gewünschtes Problem aussuchen und wurden dem entsprechend in ihre Gruppen aufgeteilt. Peggy und Aimee arbeiteten in der Gruppe Laserschneiden, Niko in der Gruppe Reißverschlussverfahren, Flora in der Gruppe Hängebrücken Konstruktion und Kaela in Gruppe der Flugroutenberechnung.

Der erste Abend war zum Kennenlernen konzipiert und so begann die Arbeit erst am zweiten Tag. Die Problemstellungen handelten sich nicht um bekannte Schulmathematik und das Ziel war eine Verbesserung der schon vorhandenen Verfahren. Die Vorgehensweise war der Kreativität der Schüler(inne)n völlig offengelassen.  Alle enthielten im Kern einen mathematischen Ansatz, aber waren auch stark von Programmieren geprägt. Mit Unterstützung von Spezialisten aus den verschiedenen Fachgebieten arbeiteten die Gruppen an „gefühlt unlösbaren Problemen“ wie die Schülerin Aimee berichtet. Trotz der Schwierigkeiten die den Schüler(inne)n begegneten, arbeiteten sie weiter an den Problemen. Vor allem die Gruppenarbeit und vielfältige Perspektiven wahren zum Lösen der Probleme entscheidend erzählen die Schüler(innen). „Es war erstaunlich zu sehen, wie sich unsere anfängliche Recherche und Formelsammlung in nur einer Woche zu einem völlig funktionsfähigen Programm entwickelte.“ sagte Kaela.

Am Ende der Woche hatte es jede Gruppe geschafft ein Programm zur Optimierung des Verfahrens zum Lösen ihres Problems zu entwickeln. Sie schrieben auch ausführliche Berichte über ihre wissenschaftliche Arbeit. Die Modellierungswoche kulminierte im letzten Tag wo die verschiedenen Gruppen ihre Lösungen den Professoren, Mathematikern, Fachexperten und den anderen Gruppen vorstellten. Die Schüler(innen) der Schloss-Schule waren sich einig, dass die Modellierungswoche eine tolle Lernerfahrung für sie war.

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