Schlimm genug: Bereits vor Corona hatten in Deutschland – einer Studie zufolge – rund 20 % aller Kinder und Jugendlichen Tagesbildschirmzeiten (Smartphone, PC, TV & Co.) von 8 Stunden und mehr. Noch schlimmer: In der Hochphase der Pandemie kletterte diese Marke aber nun sogar auf etwa 50 %.

50 % aller Kinder und Jugendlichen verbringen also aktuell mehr als 8 Stunden vor Bildschirmen!

Alleine die „Gaming“-(Online-Spiel)-Zeiten haben einer anderen Studie zufolge um rund 75 % zugenommen – die Social Media Zeiten um etwa 66 %! Und die Folgen davon sind gravierend: Einer Universitäts-Untersuchung zufolge führt eine langfristige Bildschirmzeit von 6 und mehr Stunden pro Tag bereits zu gravierenden sozialen und gesundheitlichen Beeinträchtigungen von Kindern!

Exzessive Internet-/Bildschirmnutzung macht Kinder und Jugendliche demnach unkommunikativ sowie gereizt und vor allem führt sie direkt in die soziale Isolation.

Die Flucht in die Digitalwelt macht einsam:

Derzeit fühlt sich jedes fünfte Kind in Deutschland einsam – und bei schwierigen Umfeld-Situationen werden sogar noch deutlich höhere Einsamkeits-Werte erreicht.

Und diese Einsamkeit lässt sich auch nicht relativieren! Wer als Erwachsener meint, dass Einsamkeit nur ein bisschen zu viel Alleinsein bedeutet und von Kindern und Jugendlichen viel besser verarbeitet werden kann, als zum Beispiel von der ebenfalls rapide wachsenden Gruppe alter einsamer Menschen, der irrt: 

Einsamkeit macht seelisch und körperlich krank, unter Umständen sogar sehr krank – und zwar auch und gerade Kinder und Jugendliche!

Angesichts der gravierenden Auswirkungen wurde deshalb zum Beispiel in Großbritannien bereits vor einigen Jahren ein Ministerium gegen die Einsamkeit ins Leben gerufen (Japan und die Niederlande sind mittlerweile diesem Beispiel gefolgt)! Denn der nachweislich erhöhte Stresslevel einsamer Menschen kann – unabhängig vom Alter – nicht nur Depressionen und Angstzustände mit anstoßen, er gilt auch als Mitauslöser (scheinbar) rein körperlicher Erkrankungen wie Krebs oder Herzinsuffizienz. 

Es ist also schon alleine aus gesundheitlichen Gründen wichtig, Kindern und Jugendlichen Wege aus der Einsamkeit aufzuzeigen – die positiven sozialen Folgen und die sich daraus ergebenden verbesserten Entwicklungsprognosen kommen noch „on top“ dazu!

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Melanie Wies

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