Zu Beginn des Planspiels haben wir eine Einführung zu dem Thema gemacht, in der wir unter anderem die Anzahl von Flüchtlingen und ihren Zielkontinent schätzen mussten und uns entsprechend aufgeteilt haben. Danach wurden uns einige Fachbegriffe zum Thema erklärt und wir haben einen Film über Flüchtlinge und ihr hartes Schicksal geschaut.
Anschließend wurden uns verschiedene Länder der EU zugeteilt, die wir in einem Rollenspiel vertreten sollten. Außerdem wurden vier von uns die Rolle als Reporter zugeteilt. Diese Rollen sollten wir dann in einer simulierten Versammlung vertreten. Wir sollten Argumente, die die Meinung des Landes vertreten herausarbeiten, vorstellen und anschließend mit den anderen Ländern darüber diskutieren. Am Ende durfte jedes Land Lösungsvorschläge mit anderen Unterstützungsländern bringen, über die anschließend in der Versammlung abgestimmt wurde. Am Ende stimmten wir für drei Richtlinien und vier wurden abgelegt. Ein Beispiel für ein angenommenes Gesetz war die Seenotrettung.
Wir waren sehr erstaunt, wie so etwas in der Realität abläuft. Dass wenn ein Land gegen das Gesetz ist, es gleich abgelehnt wird, wussten wir nicht. Das Planspiel in ihren Grundzügen der Realität, da es auch hier nicht immer möglich war, einen Konsens zu den Richtlinien zu finden.
Durch die Abstimmungen wurde klar, dass sich die Länder immer weiter abschotten und härtere Kontrollen mit klaren Regeln wollen, sowie Frontex weiter ausbilden wollen, um die Grenzen weiter zu sichern.
Anschließend wurden die an diesem Tag gesammelten Erfahrungen noch einmal anschaulich zusammengefasst und besprochen. Dadurch lernten wir, wie die Entscheidungsprozesse in einem Gipfeltreffen des Europäischen Rates ablaufen.









