Wohl noch nie war die Arbeit so schwierig – jetzt ist (auch) die Schule gefordert!

Lehrer*in ist ein anspruchsvoller Beruf. Bereits in ‚normalen‘ Zeiten. Doch aktuell ist diese Herausforderung noch wesentlich größer. Die Pandemie schafft Rahmenbedingungen, wie sie sich vor dem Ausbruch in dieser Dimension wohl niemand vorstellen konnte. Deshalb ist es wichtig, dass Schulen ihre Lehrkräfte möglichst optimal unterstützen. An der Schloss-Schule zeigt sich, dass bereits im Vorfeld einiges richtig gemacht wurde – und auch aktuell vieles gut gelöst wird.

Um in Corona-Zeiten den Beruf als Lehrer*in ausüben zu können, ist es besonders wichtig, auf zeitgemäße Technik zurückgreifen zu können, die sowohl für die eigene Interaktion mit Schulleitung und Kolleg*innen, aber auch von den Schülern und – in bestimmten Situationen – zudem von deren Angehörigen genutzt werden kann.

Als privates Internatsgymnasium hat die Schloss-Schule dabei den Vorteil, dass sie über entsprechende Anschaffungen weitgehend eigenständig entscheidet. Schon deutlich vor der Pandemie hat die Schloss-Schule genau diese Möglichkeiten genutzt und in eine moderne Hardware-Ausstattung, in ein leistungsfähiges Netz und in eine top-aktuelle Schulsoftware investiert.

Diese Technik ermöglicht jetzt in Pandemie-Zeiten Beschulungs-, Kommunikations- und Interaktionsmöglichkeiten, wie sie anderswo kaum denkbar sind. Natürlich wird der immer wieder vorgeschriebene Fernunterricht und die so sinnvollen Videokonferenz-Einheiten dadurch für die Lehrkräfte nicht zum „Selbstläufer”. Auch die Lehrkräfte der Schloss-Schule haben aktuell ein enormes zusätzliches Aufgabenpaket zu bewältigen! Aber: Die zeitgemäße Technik unterstützt die notwendigen oder sinnvollen Alternativwege, die bei Unterricht, Austausch und Sozialisation derzeit so wichtig sind!

Erfolgsentscheidend ist dabei auch, dass die Lehrkräfte der Schloss-Schule umfassend in der Anwendung der nutzbaren Technik geschult und unterstützt wurden (und werden). Ebenfalls außerordentlich wichtig für das Gelingen ist zudem, dass für nicht adäquat ausgestattete Schüler-Familien schon seit längerem Leihgeräte zur Verfügung gestellt werden. Tatsächlich nützt es wenig, wenn die Lehrkraft attraktive alternative Unterrichtsformen anbietet – und die Schüler*innen mangels Ausstattung daran nicht teilhaben können.

Details zu den technischen Möglichkeiten, die jetzt (aber auch unter ‚normalen’) Bedingungen den Beruf als Lehrer*in an der Schloss-Schule erleichtern, haben wir bereits vor einiger Zeit in einem separaten Newsletter dargestellt, den sie hier nachlesen können.

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Gerade in anspruchsvollen Situationen wie in der aktuellen Pandemie-Phase, sind eindeutige Regeln für alle Beteiligten und eine verbindliche und funktionierende Kommunikation dieser Regeln von ganz entscheidender Bedeutung. In der Schloss-Schule gilt: Alle mit der Schule in Verbindung stehenden Gruppen (also vor allem das Kollegium, die Schüler*innen, deren Angehörige sowie das jeweilige Umfeld) müssen wissen, was wann und wo „Sache” ist.

Auch dabei spielt wieder die oben beschriebene Technik eine wichtige Rolle, weil darüber ein Großteil der gruppenspezifischen (tagesaktuellen) Informationen und Kommunikation abgebildet werden kann.

Mindestens ebenso wichtig ist es aber, die zentralen Rahmenbedingungen und festgelegten Regeln auch öffentlich einsehbar zu machen – und stets aktuell zu halten. Aus diesem Grund hat sich die Schloss-Schul-Leitung dazu entschlossen, alle diese Informationen zum Umgang mit Corona sowie die spezifischen Regelungen, Regeln, Informationen und Termine der Schloss-Schule auf einer intensiv gepflegten Sonder-Unterseite des schulischen Internetauftritts zu veröffentlichen.

Unter schloss-schule.de/infothek/informationen-zum-umgang-mit-der-corona-pandemie/ können sowohl Links zu relevanten Info-Portalen von Bund und Land angeklickt werden als auch eben alle Informationen und Regeln zur aktuellen Situation an Schule und Internat nachgelesen werden.

Auch das erleichtert den Lehrkräften an der Schloss-Schule ihre Arbeit an unserem Internatsgymnasium ungemein: Die gemeinsame Basis des Schulalltags ist so klar und nachvollziehbar geregelt – es muss also nicht dauernd „nachkommuniziert” werden, was anderswo große Zeitkapazitäten bindet!

Ob in der Pandemie nun gerade Präsenz- oder Fernunterricht zum Tragen kommt: Als Lehrkraft ist man derzeit in jedem Fall deutlich über das normale Maß hinaus gefordert. Allerdings gibt es Unterschiede, die auch von den spezifischen Rahmenbedingungen der jeweiligen Schule geprägt sind.

Mitentscheidend: 1. die Klassengrößen und 2. die räumlichen Rahmenbedingungen.

Bei beiden Aspekten kann die Schloss-Schule Kirchberg „punkten”: Die Klassen sind besonders klein (Gesamtdurchschnitt derzeit 17 Schüler*innen), die Räumlichkeiten dagegen ausgesprochen großzügig.

Die Vorteile liegen auf der Hand (und machen sich nicht nur während der Pandemie positiv bemerkbar): Als einzelne/r Lehrer*in müssen weniger Kinder und Jugendliche pro Klasse betreut werden und beim Präsenzunterricht können viel einfacher der notwendige Abstand und eine ausreichende Frischluftzufuhr eingehalten werden!

Ebenfalls überaus wichtig: Das Kollegium ist personell überdurchschnittlich gut besetzt und alle Kollegen sind gezielt und aktiv eingestellt worden! Das „Miteinander” ist sehr gut – gerade durch die offene Art der Kommunikation untereinander, die Überschaubarkeit der Einrichtung sowie durch die (bewusst) flach gehaltene Hierarchie. An der Schloss-Schule herrscht sowohl das Prinzip der offenen Führungspersonal-Tür als auch ein ausgeprägter Teamspirit, der einen für den anderen eintreten lässt.

Gerade in der jetzigen Situation macht sich das sehr positiv bemerkbar – die Pandemie wird von allen Beteiligten als gemeinsame Herausforderung der gesamten Schule verstanden.

... und darauf (und auf die engagierten Lehrkräfte, die das tagtäglich „leben”) sind wir von Seiten der Leitung auch sehr stolz. Gerade deshalb setzen wir alles daran, unsere Lehrkräfte so umfassend wie möglich zu unterstützen!

Wie erfolgreich die erste Lockdown-Situation im Frühjahr 2020 im Internat der Schloss-Schule bewältigt werden konnte, lässt sich übrigens im Beitrag „Schule und Corona – mit Struktur gegen Lagerkoller” nachlesen.

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